Donnerstag, 24. Dezember 2009

Zitate und Merkwürdigkeiten 10

901) "Ich bin ein Deutscher jüdischen Stammes. Mein Volk ist das deutsche Volk, meine Heimat ist das deutsche Land, mein Glaube der deutsche Glaube, der über den Bekenntnissen steht!"

Walther Rathenau

902) "Wenn ihr ein einziges Zugeständnis gemacht hättet, würde ich mein Volk überzeugt haben. Jetzt bleibt nichts mehr übrig als rohe Gewalt. Die Zukunft liegt in den Händen der jungen Generation. Und die Jugend Deutschlands, die wir für den Frieden und das neue Europa hätten gewinnen können, haben wir beide verloren. Das ist meine Tragik und eure Schuld!"

Gustav Stresemann am 13.4.1929 zu Bruce-Lockhart (Mitarbeiter der britischen Botschaft in Berlin)

904) "Wüßte die Welt nur ein Hundertstel dessen, was die Engländer hier anrichten, würde sich die ganze Christenheit die Kleider zerreißen und zum Himmel schreien wegen dieser unbeschreiblichen Barbarei!"

Buren-General J. C. Smuts 1901 an den Präsidenten des Oranje-Freistaates

905) "...Sherman war der führende Exponent der Rückkehr zur Barbarei, der den Krieg mit Stahl so rücksichtslos führte wie Calvin mit dem Wort ... Terror war die Basis der Strategie Shermans..."

J. F. C. Fuller - britischer Generalmajor über den berüchtigten Nordstaaten-General aus dem amerikanischen Bürgerkrieg

906) "8 Massenmorde werden den Juden zur Last gelegt, der letzte 1950 als Kollektivvergeltung an Hunderten von Arabern."

Bronder S. 167 unter Bezugnahme auf Gerhard Ludwig: "Massenmord im Weltgeschehen", Stuttgart 1951. Das Buch listet nur die weltweit verübten Massaker nach Christi Geburt auf und das unvollständig. Hinzu kämen die vielzähligen Ausrottungen nach der Überlieferung im Alten Testament

907) "Die ersten großen Militaristen der neueren Geschichte, die Militärpolitik machen, sind Karl XII. von Schweden, Peter der Große von Rußland und Ludwig XIV. von Frankreich. In Deutschland beginnt das Problem erst mit Friedrich dem Großen - da sein Vater ... eher Neutralist war."

Gerhard Ritter - Historiker

908) "Wer möchte in Abrede stellen, daß jeder Krieg, auch der siegreiche, ein Unglück für das Volk ist, denn kein Landerwerb, keine Milliarden können Menschenleben ersetzen und die Trauer der Familien aufwiegen."

Helmuth Graf von Moltke - preußischer Generalfeldmarschall im Jahre 1881

909) "... Petersen ..., der unter dem Schriftstellernamen Knut Hamsun unsterblichen Ruhm erntete und als Sohn eines Bauern und größter Dichter seiner Heimat 1920 den Nobelpreis erhielt. Er kommt vom Sozialismus zum Faschismus, vollzieht schon vor dem Ersten Weltkrieg den Schritt von Kierkegaard zu Nietzsche und entwickelt sich, nachdem er die USA als Arbeiter, Handwerker und Journalist kennengelernt hat, zum haßvollen Feinde der Amerikaner und Engländer."

Bronder S. 193

910) "Dem Deutschen, das er mit Männlichkeit, Tapferkeit, Sittlichkeit, Mut und allen positiven Eigenschaften gleichsetzt, stellt er das Jüdische als das Zersetzende, Entwurzelte und deshalb Entwurzelnde gegenüber."

Bronder S. 194 über Adolf Bartels ("Geschichte der deutschen Literatur")

911) "Die Gefahr liegt darin, daß unsere Kraft von einer fremden Rasse zersetzt oder verfälscht wird, daß unsere Wesenseigenart durch eingeflößtes Gift zerstört oder doch unheilvoll verändert wird, daß unsere Weise zu leben nach und nach zugrunde geht."

Professor Adolf Bartels - antisemitischer Redakteur und Schriftsteller

912) "In die Kirche geh'n, heißt dem Teufel in die Falle kriechen! ... Für das ich lebe, weiß ich auch zu sterben. Wir wollen das kommende Deutschland mit deutschem Geiste erfüllen!"

Gorch Fock (eigentlich: Johann Kinau) 1916 gefallen (Skagerrakschlacht)

913) "Insgesamt wanderten im 19. Jahrhundert rund fünf Millionen Deutsche aus, weil sie in ihrer Heimat keinen Platz zum Leben mehr hatten!"

Bronder S. 199

914) "In den USA bekennen sich 29 % der Bevölkerung zu einer deutschen Abkunft."

demoskopische Erhebung

915) Das Wort "Nazi" ist nicht nur eine Abkürzung, sondern auch ein Schimpfwort. Nun findet sich aber dieses Kürzel nicht nur in der deutschen Sprache, sondern auch im Hebräischen. Da bezeichnet es einen Menschen, der sich seiner Individualität bewußt ist und gegen die Dogmen der Schriftgelehrten auftritt, einen Menschen, der auch gegen Wucher und Kapitlismus Stellung nimmt. "Nazis" (oder: Nasis) gab es also schon vor 2000 Jahren in Palästina und sie wurden (und werden) auch "Ari" genannt, ein Wort gleicher Bedeutung, das dem deutschen "Arier" und dem griechischen "aristos" (der Beste) gleichkommt. Auch im hebräischen Kulturkreis findet man das Hakenkreuz, beispielsweise im "Aleph", dem ersten Buchstaben des jüdischen Alphabets und auf einer Schekel-Münze des Königs Hiskia von Juda um 700 vor Christus. Es darf als Kuriosum gelten, daß der einzige Kampfflieger des Ersten Weltkrieges, der bereits das Hakenkreuz auf seiner Maschine führte, der hoch dekorierte Jude Fritz Beckhardt aus dem hessischen Wallertheim war.

Bronder Zusammenfassung aus S. 227 - 230

916) "Bei der Geburt des Nationalsozialismus hat der Okkultismus Pate gestanden."

Dr. Joachim Besser - Schriftsteller und Jounalist

917) "Nachdem er 1917 und 1920 in zwei Büchern Telepathie und gedankenlesen als Schwindel und Betrug entlarvt hatte, begann er mit wachsendem Erfolg in diesen Erwerbszweigen sein Geld zu verdienen."

Bronder S. 231 über Eric Jan van Hanussen (eigentlich: Herschel Steinschneider) - jüdischer Hellseher, der Berlin mit seiner "Kunst" eroberte und am 24.3.1933 verhaftet und ermordet wurde

918) "Schon zeigen sich die Umrisse einer neuen, ariochristlichen Internationale: der Faschismus in Italien, die erwachenden Ungarn, die spanischen Faschisten, der nordamerikanische Kukluxklan und zum Schluß die von der Ariosophie direkt ausgegangene Hakenkreuzbewegung in Deutschland." (1925)

919) "Du warst einer unserer ersten Anhänger und Templeisen! Weißt Du, daß Hitler einer unserer Schüler ist! Du wirst es noch erleben, daß er und dadurch auch wir siegen und eine Bewegung entfachen werden, die die Welt erzittern macht!" (1932)

Jörg Lanz von Liebenfels (eigentlich: Adolf Lanz) - jüdischer Abkunft, Zisterziensermönch, Urheber der Geheimgesellschaft des Neutempler-Ordens

920) "Dieser Mann, eine geistig und charakterlich durchaus minderwertige Erscheinung von dunkler Herkunft, war einer der schmutzigsten Antisemiten in Deutschland, dessen Judenhaß klare pornographische und pathologische Züge trug. Der Katholik und Hauptlehrer Julius Streicher kam von Freisinn zur USPD, um sich dann durch antisemitische Schriften hervorzutun... Von den meisten Mitgliedern der NSDAP wurde er als Makel empfunden... Als Besitzer einer der größten pornographischen Buch- und Bildersammlungen der Welt gab er ab 1923 das scheußliche Schmutzblatt "Der Stürmer" heraus, das er zusammen mit dem Juden Jonas Wolk alias Fritz Brandt zu einem antisemitischen Schandfleck entwickelte."

Bronder S. 244

921) "1921 kaufte Hitler mit Geldern, die ihm u. a. von jüdischer Seite her geliehen waren, seinem (Thule-) Ordensmeister Sebottendorf den 'Völkischen Beobachter' für 100.000 Mark in bar ab, wobei sein jüdischer Freund Arthur Trebitsch-Lincoln 30.000 Mark beisteuerte und der Rest wahrscheinlich ganz vom Münchner Kunstverlag Hanfstaengl getragen wurde (Hauptperson war hier ... Dr. Ernst Hanfstaengl, mit einer jüdischen Mutter)"

Bronder S. 245

922) "In den Anfängen unserer Bewegung haben mich einige Juden finanziell unterstützt. Ich brauchte nur den kleinen Finger auszustrecken und sie hätten sich alle um mich gedrängt. Sie wußten schon, wo was Neues und Lebendiges war."

Adolf Hitler im Gespräch mit dem Danziger Senatspräsidenten Hermann Rauschning ("Gespräche mit Hitler", Wien 1947, S. 224)

923) "Moses Pinkeles alias Ignaz Trebitsch-Lincoln schreibt als wütender Antisemit im 'Völkischen Beobachter' seine Tiraden und Bücher zum gleichen Thema - er behauptet, niemand kenne die Verderblichkeit der jüdischen Rasse besser als er, da er ihr ja selbst angehöre!"

Bronder S. 250

924) "Nicht Stalin, Hitler und Roosevelt führen den gegenwärtigen Krieg, sondern eine Handvoll Männer, die in Tibet leben oder die mindestens dort erzogen waren und jetzt in verschiedenen Teilen der Welt stationiert sind. Wir könnten den Krieg stoppen, aber wie Gott, der schlechte Dinge sich ereignen läßt, greifen wir nicht zu früh ein. Eines Tages, wenn die Zeit reif ist, werden wir die Menschheit aus dieser Katastrophe retten..."

Ignaz Trebitsch-Lincoln in "Das Reich" vom 14.11.1943

925) "Es ist nicht undenkbar, daß auch Trebitsch-Lincoln sich wie Gurdjieff, Crowley oder etwa Haushofer übersinnliche Erkenntnisse in einem tibetanischen Kloster geholt hat."

E. R. Carmin in "Das schwarze Reich", S. 80

926) "Im Oktober 1943 meldete der japanische Rundfunk, Trebitsch-Lincoln sei in einem Krankenhaus in Shanghai gestorben. ... Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs jedenfalls ließ der amerikanische Geheimdienst das Grab von Trebitsch-Lincoln auf dem europäischen Friedhof von Shanghai öffnen. Und man staunte: Der Sarg in dem Grab war leer..."

E. R. Carmin in "Das schwarze Reich", S. 81

927) "Taufe und sogar Kreuzung nützen gar nichts. Wir bleiben auch in der hundertsten Generation Juden wie vor 3000 Jahren. Wir verlieren den Geruch (Foetor judaicus) unserer Rasse nicht, auch in zehnfacher Kreuzung. In jeglicher Beiwohnung mit jeglichem Weibe ist unsere Rasse dominierend; es werden junge Juden daraus."

Eduard Gans - jüdischer Professor

928) "Rasse ist alles; es gibt keine andere Wahrheit. Und jede Rasse muß zu Grunde gehen, die ihr Blut sorglos Vermischungen preisgibt."

Benjamin Disraeli (Lord Beaconsfield) - britischer Premierminister und Jude in seinem Roman "Coningsby, oder das neue Geschlecht"

929) "Niemand darf das Rassenprinzip, die Rassenfrage gleichgültig behandeln. Sie ist der Schlüssel zur Weltgeschichte; und nur deshalb ist die Geschichte häufig so konfus, weil sie von Leuten geschrieben worden ist, die die Rassenfrage nicht kannten und ebensowenig die dazu gehörenden Momente. Aber die Semiten üben augenblicklich (1881) durch ihre kleinste, aber eigentümlichste Familie, die Juden, einen außerordentlich großen Einfluß in allen Geschäften aus. Es gibt keine Rasse, die mit einem solchen Grade von Hartnäckigkeit und Organisationstalent ausgestattet ist. Diese Eigenschaften haben ihnen einen noch nie dagewesenen Besitz und unermeßlichen Kredit gesichert. Was verstehen sie unter lateinischer Rasse? Sprache und Religion machen keine Rasse - das Blut macht sie."

Benjamin Disraeli (s.o.) in seinem Roman "Endymion", der als Testamentsbeichte seines Lebens gilt

930) "Wie ich höre, ist Eliot am englischen Firmament an die Stelle von Chesterton usw. getreten... Was mich an die Tage erinnert, da das 'Quaterly' in seiner üblichen Mir-nichts-dir-nichts Manier einen gewissen Waugh beauftragte, Eliots beste Gedichte als das Werk eines 'betrunkenen Heloten' abzutun..."

Ezra Pound

931) "Es ist leicht, ins Übermaß zu fallen; es ist schwer, fest in der Mitte zu stehen."

Konfuzius

932) "Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um boshaft zu sein."

933) "Wo Rassen gemischt sind, ist der Quell großer Kulturen."

934) "Die Menschen drängen sich zum Licht, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen."

935) "Demokratische Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelüste; als solche sehr nützlich und sehr langweilig."

936) "Das Interesse am Wahren hört auf, je weniger es Lust gewährt."

937) "Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung - gleich daneben hört ihr Nachdenken auf, und es beginnt ihr unendlich leerer Raum und ihre Dummheit."

Friedrich Nietzsche (932 - 937)

938) "Hans Leyendecker, der Enthüller, hat eine Durststrecke hinter sich. Nach Bad Kleinen hätte er am liebsten hingeworfen. Er hatte sich auf einen Informanten verlassen und sich mit der These, dass der Tod des Terroristen Grams eine polizeiliche Hinrichtung gewesen sein könnte, zu weit aus dem Fenster gehängt."

Lübecker Nachrichten vom 31.8.2000

Anmerkung: Der beamtete Informant, der Leyendecker erst anspitzte und dann hängen ließ, ist hinreichend bekannt. Er hat eine - seine fachlichen und charakterlichen Voraussetzungen weit übersteigende - Karriere gemacht, wobei natürlich auch seine Freunde aus dem LIONS-Club mächtig mitgeholfen haben. Aber vielleicht werden die Eltern von Grams das eine oder andere Wiederaufnahmeverfahren in die Wege leiten, wenn Leyendeckers wankelmütiger Informant auch dort bekannt wird.

939) "Saxe liebt den Filz am Holstentor... Zu den Bewunderern des 46-Jährigen (Künstler Wolfram Odin) zählte auch der Bürgermeister Bernd (eigentlich: Hans) Saxe, der Gefallen an einem mit Filz und sechs Holstentoren umgearbeiteten Kuchenbleck fand und spontan entschied: 'Das Werk kaufe ich privat, hänge es in meinem Büro auf und nenne es Filz am Holstentor."

Lübecker Nachrichten vom 10.9.2000

940) "Die Meinungsfreiheit gebietet, dass der Staat nicht zwischen 'guten' und 'bösen' Meinungen oder zwischen 'rechten' und 'linken' Positionen unterscheidet."

Hans Peter Bull - Professor für öffentliches Recht an der Universität Hamburg und ehemaliger Innenminister des Landes Schleswig-Holstein

941) "Die Buddenbrooks sind ein Sammelplatz von Anspielungen, Zitaten, Motiven und Themen der von Thomas Mann bis dahin rezipierten skandinavischen Literatur." - Der Aufbau stammt aus den Kaufmannsromanen des Norwegers Alexander Kielland. Die Liebesgeschichte zwischen Tony und Morten kommt aus drei Vorlagen, nämlich von Alexander Kielland, Hans Christian Andersen und Knut Hamsun. Das sind nur zwei von diversen Ergebnissen der literarischen Spurensuche im Norden.

Daniel Linke und Lübecker Nachrichten vom 21.9.2000 (zusammengefaßt)

942) "Tatsache ist, dass man manchen Personen nicht mit milden geistreichen Methoden beikommen kann, sondern nur durch die Nachahmung ihrer eigenen Grauenhaftigkeit. Das verstehen Öffentlichkeit und Justiz nicht immer."

943) "Thomas Mann kommt bei mir zunehmend unfreundlich vor. Zurecht, denn er war ein Riesen-Esel. ... Meine Kritik basiert auf der Lektüre der Tagebücher seiner Züricher Zeit. Da ist er ein derartiger Widerling, ein über die Maßen vergreister Dummkopf, der aus Eitelkeit unbedingt als Ziel seines Lebens noch einen überdies verbrecherischen Papst aufsuchen will, um mit ihm sein Stelldichein zu feiern."

Eckhard Henscheid in Lübecker Nachrichten vom 21.9.2000

944) "Auch das Oberlandesgericht Schleswig unterstrich in seinem Beschluß, dass trotz des zweimaligen Freispruchs eines libanesischen Heimbewohners davon auszugehenist, dass Bewohner den Brand verursachten."

Pressemitteilung aus September 2000

945) "Der flüchtige Ex-Verteidigungsstaatssekretär Holger Pfahls hat nach Informationen der 'Zeit' für seine Dienste beim Verkauf der Leuna-Raffinerie an den Elf-Konzern mindestens 17 Millionen Mark kassiert."

Lübecker Nachrichten vom 28.9.2000

946) "Ein Schweizer Untersuchungsrichter hat die deutsche Justiz aufgefordert, sich mit den Schmiergeld-Vorwürfen um die Privatisierung der Leuna-Raffinerie zu befassen. Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin zeigte sich verwundert, dass keine deutsche Staatsanwaltschaft in dem Fall ermittle..."

Lübecker Nachrichten vom 7.10.2000

947) "Es geht nicht um den Streit 'links' gegen 'rechts'. Es geht um den Konflikt 'unten' gegen 'oben'. Da sollte sich niemand Sand in die Augen streuen lassen oder auf Nebenkriegsschauplätzen verzetteln."

Detlef Winter

948) "Geregelte Zuwanderung liegt in unserem nationalen Interesse. Dafür müssen wir aber unsere Interessen noch definieren. Diese notwendige Diskussion zu tabuisieren ist jedenfalls der falsche Weg - Demokratie lebt vom offenen Diskurs."

Jörg Schönbohm - Innenminister in Brandenburg (LN vom 18.10.2000)

949) "Grund (für den Unmut in der SPD) ist die harsche Kritik der CDU an dem geplanten Beratervertrag zwischen Lübecker Hafen-Gesellschaft und Alt-Bürgermeister Michael Bouteiller (SPD). Denn Bouteiller hatte den LHG-Geschäftsführern den Vertrag verlängert und eine geringe Beteiligung an der Gesellschaft angeboten. Der Vorwurf von 'rotem Filz' machte die Runde."

Lübecker Nachrichten vom 18.10.2000

950) "Saxe erweist sich zunehmend als Sozial-Rambo, den die Lübecker im vergangenen Jahr durch ihr Kreuz bei Saxe verhindern wollten."

Antje Jansen (parteilose Ex-GRÜNE) in LN vom 18.10.2000

951) "Die Richter wehren sich in der aktuellen Rechtsextremismus-Debatte gegen politischen Erwartungsdruck auf die Rechtsprechung. Hintergrund sind Äußerungen von Politikern, wonach die Justiz gegen Rechtsextremismus besonders schnell und hart entscheiden müsse."

Lübecker Nachrichten vom 18.10.2000

952) "Die Justiz braucht nicht den 'Haftgrund der Glatzköpfigkeit'. ... Der staatliche Strafanspruch für einen Stiefeltritt bemisst sich nicht danach, ob die Schnürsenkel weiß oder rot waren."

Andreas Martins - Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Richterverbandes (LN vom 18.10.2000)

953) Guido Knopp (52) hat sich übrigens ganz bewusst dazu entschieden, Holokaust mit 'k' zu schreiben - "um mit der deutschen Schreibweise die deutsche Verantwortlichkeit zu unterstreichen".

Lübecker Nachrichten vom 17.10.2000

Anmerkung: Es genügt, darauf zu verweisen, was Ernst Nolte, Martin Walser und Norman Finkelstein dazu gesagt haben.

Man sollte nicht nur der Gräuel der Judenvernichtung gedenken, sondern auch der Massaker des Pol Pot, der Türken an den Armeniern und der Weißen an den Indianern und Negersklaven

954) "Wir brauchen keinen 'Aufstand der Anständigen', wie es Kanzler Schröder forderte. Was wir brauchen, ist insgesamt mehr Anstand und mehr Normalität! Keine überdrehte, sensationslüsterne Medienwelt, die alles immer mehr hochspielt..."

Rudolf Gulich (LN-Leserbrief vom 11.10.2000)

955) "Wem gehört die Einheit? Der CDU/CSU sicher nicht, auch nicht Helmut Kohl. Er war nur zufällig Kanzler zum Zeitpunkt. F.J. Strauß hat als letzte Amtshandlung der Honeckerbande mit einem Millionenkredit einen früheren Zusammenbruch verhindert. Die SPD war für die Deutsche Einheit, wenn auch einige vor den Folgen der Deutschen Einheit 'gewarnt' haben. Nein, das Volk hat sich selbst befreit. In diesem Fall stimmt die Aussage von Bundeskanzler Schröder, dass die Mauer vom Osten aus eingedrückt wurde."

Werner O. Kramer (LN-Leserbrief vom 11.10.2000)

956) Wieder einmal waren die Bürger den Politikern an Intelligenz, Liberalität, Rechtsgefühl und Weitsicht überlegen. Nach einer Befragung der "Lübecker Nachrichten" (Ausgabe vom 29./30.10.2000) waren 77 % der Leser gegen ein Verbot der NPD. Hätten die versammelten Verfassungsorgane einschließlich des BIM Otto Schily auf sie gehört, wäre ihnen das Waterloo vor dem Bundesverfassungsgericht erspart geblieben.

957) "Eine parlamentarische Demokratie äußert sich mit Argumenten gegenüber der Gewalt. Die Form, die Sie wählen, den politischen Gegner zu personalisieren und mit Häme, Hass, Verteufelung und Hysterie zu überschütten und zu bekämpfen, ist ein politischer Ungeist, der überwunden schien..."

Winfried Veldung in LN-Leserbrief zum Thema Rechtsextremismus (23.8.00)

958) "Da komme ich gerade aus Israel zurück und musste aufgrund der in den deutschen Medien stattfindenden Berichterstattung über Rechtsextremismus den Eindruck gewinnen, in der Bundesrepublik habe eine postnationalsozialistische Revolution stattgefunden. Ich besorge mir also sicherheitshalber den aktuellen Bericht des Bundesinnenministeriums zur Extremismus-Lage in Deutschland. Und dort lese ich folgenden Satz: 'Die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird ... ausschließlich von gewalttätigen Linksextremisten bedroht'."

Zwi Lewloah in LN-Leserbrief vom 23.8.2000

959) "Unsere Präsidenten sind mehr und mehr marginalisiert worden, und das Land wird von den großen Konzernen dominiert, welche die Kandidaten finanzieren, damit diese kandidieren. Diese Wahl wird zwei Milliarden Dollar kosten - wo bleibt da noch Raum für Politik?"

960) "Europäer glauben gerne, wir wären eine reiche, freie, unabhängige und glückliche Nation. 80 % geht es nicht sonderlich gut. Ein Prozent verfügen über den gesamten Besitz und 20 % arbeiten für diese Elite - denen es gut geht."

Gore Vidal - Enkel des Gründers und ersten Senators von Oklahoma und Vetter des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore über die USA (959 + 960)

961) "In der Stimme war kein Eifer, wenn Finkelstein den angeblichen Mißbrauch des Holocaust-Gedenkens anprangerte, die These von der Einzigartigkeit des nationalsozialistischen Völkermordes eine Keule nannte, geschwungen zur Ablenkung von anderen Menschheitsverbrechen. 'Das ist intellektueller Terrorismus', hämmerte er in steten Schlägen in den Saal, 'der Abwurf der Atombombe war auch einmalig'."

Berliner Zeitung vom 9.2.2001 über Professor Norman Finkelsteis Präsentation seines Buches "Die Holocaust-Industrie"

962) "Ein französischer Polizist, der sich mit Übereifer an der von den Nazis angeordneten Judendeportationen beteiligt hat oder der lettische Anteil an der 'Endlösung', ist mehr zu verurteilen, als der Deutsche, der eine jüdische Familie in seiner Schrebergartenlaube versteckt hat."

Detlef Winter - Beitrag zur Schärfung des Gerechtigkeitsgefühls

963) "Warum hört keiner auf Boenisch, Erfolgstrainer von einst, der davor warnt, seine Beton-Taktik aus dem Leichenkeller zu holen?"

Michael Jürgs in "Die Woche" vom 9.2.2001

964) "Ich war und bin ein Freund Israels und empfinde es als selbstverständlich, daß jeder Jude, der es möchte, in einem eigenen Staatswesen, Israel eben, in gesicherten Grenzen ruhig und in Frieden leben kann. Was aber heute von diesem Staat ausgeht und sich in den von Israel besetzten gebieten abspielt, verdient in aller erster Linie unsere Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Frau Eymer in Stammbuch, daß die Deutsch-Israelische Gesellschaft ihrer Satzung untreu wird, wenn sie zum verlängerten Sprachrohr des Israelischen Propagandaministeriums mutiert."

Joachim Dreibholz in LSZ vom 31.10.2000 (Frau Anke Eymer ist langjähriges MdB für die CDU, im LIONS-Club und Anhängerin von Kohl)

965) "Ihr Herrschaften im (Lübecker) Rathaus, forscher junger Bürgermeister (Saxe), promovierter Baudirektor (Zahn), tatkräftiger Wirtschaftssenator (Halbedel) und hunderte von beamteten und anderen Fachleuten in den zuständigen Ämtern und Behörden: So kann es doch nicht weitergehen! Kommen wir denn nie aus den negativen Schlagzeilen?"

Leser-Meinung von Helge Janssen in LN vom 7.11.2000

966) "Der Schänder des Grabes von Ignatz Bubis, Meir Mendelssohn, ist gestern Abend in Frankfurt am Main eingetroffen. Er sagte, er sei nach Deutschland gekommen, um seine Tat öffentlich zu machen. Bubis sei 'ein schlechter Mensch' gewesen. ... Mendelssohn verteidigte seine Tat mit den Worten, Bubis habe illegale Immobiliengeschäfte betrieben. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland habe aus dem schlechten Gewissen der Deutschen Kapital geschlagen."

"15 Uhr Aktuell" vom 17.8.1999

967) "Das ist Lübecker Filz, wie er schlimmer nicht sein kann."

Wolfgang Kubicki im Mantik-Rohwer-Untersuchungsausschuß des schleswig-holsteinischen Landtages (LN vom 23.1.2001). Damit hat Kubicki zwar grundsätzlich recht, allerdings sitzt er im Glashaus

968) "Klaus Schlie, CDU-Obmann im ... Untersuchungsausschuss ..., befürchtet, 'dass mögliche Erinnerungslücken mit erstaunlichen Karriere-Sprüngen belohnt werden'. Stein des Anstoßes sind mittelbar Vorgänge um Staatssekretär Uwe Mantik (LIONS-Club), gegen den die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue und der Bestechlichkeit ermittelt. Alle Personen ... , die mit der Weiterleitung eines vertraulichen Vermerks der Staatsanwaltschaft in dieser Angelegenheit befasst waren, seien in den vergangenen Wochen auf der Karriereleiter nach oben geklettert."

Lübecker Nachrichten vom 26.1.2001

969) "Bürgermeister Saxe sagt Kiel den Kampf an."

Lübecker Nachrichten-Headline vom 31.1.2001

970) "Ich bitte Sie, nicht immer nur zu jammern."

Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) zu Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) in LN vom 2.2.2001

971) "Ich wollte früher Sängerin werden, wollte wie Maria Callas sein. Sie war mein großes Vorbild. Sie war perfekt, sie war ein Star, dem alle zu Füßen lagen."

Heide Simonis geb. Steinhardt (LN vom 1.1.2001)

972) Mallorca den Deutschen!

Dionys Jobst - MdB der CSU

973) Ausgehverbot für Jugendliche!

974) Auftrittsverbot für Madonna!

975) Kein Sex für Aids-Kranke!

Norbert Geis - MdB der CSU

976) Urlaubsreise nur alle fünf Jahre!

Halo Saibold - MdB Bündnis 90/Grüne

977) Ausweispflicht für Haustiere!

Jürgen Koppelin - MdB der FDP

978) Geburtenprämie für Mütter!

Benno Zierer - MdB der CSU

Anmerkung: 972 - 978 durchaus ernstgemeinte Vorschläge von Hinterbänklern des Bundestags im Sommertheater. Gradmesser für Inkompetenz und Niveaulosigkeit hochbezahlter Volksvertreter.

979) "Nachdem die alten Griechen und die Römer homosexuelle Praktiken gesellschaftsfähig machten, ging es mit deren Kulturen steil bergab. Das droht auch Deutschland."

Christel Faber Pohnsdorf-Stockelsdorf (LN-Leserbrief vom 23./24.7.2000)

980) "Es ist eine Binsenweisheit, eine seit langem fundierte Tatsache, dass die meisten Homosexuellen ein eher neurotisches Problem haben."

Christian Tomm Stockelsdorf (LN-Leserbrief vom 23./24.7.2000)

981) "Homosexualität ist die freiwillige Selbstzerstörung der eigenen Menschenwürde."

Immanuel Kant

982) "So wird der Gleichstellungszug weiter rollen Richtung Sodom und Gomorrha."

Jochen Wesenberg Berkenthin (LN-Leserbrief vom 23./24.7.2000)

983) "Ich werde nicht müde werden, weiterhin gegen die Infektion der deutschen Justiz durch Altnazis und die Gefahr des Wiederauflebens nationalsozialistischer Ideen aufgrund des illegalen Fortbestehens des Dritten Reiches zu bekämpfen!"

Rechtsanwalt Rolf Bossi (CSU)

984) "Charakter oder Karriere!"

Beförderungsgrundsatz in der schleswig-holsteinischen Justiz

985) "Die deutsche Geschichte ist eine Geschichte des versäumten Widerstandes."

Günter Grass

986) "Was Schleswig-Holstein anbetrifft, hat Hitler das Volk weder verführt, noch vergewaltigt. Er faßte vielmehr zusammen, was ohne ihn entwickelt und zur Reife gediehen war, und bündelte es zu der spezifisch deutschen Form des Faschismus."

"Wir bauen das Reich", S. 137

987) "Bill (Clinton) hätte mich als Anwalt engagieren sollen, ich hätte ihm helfen können. Ich hätte ihm ein Attest besorgt, auf dem steht: 'Er leidet unter Streß, er braucht drei Blow-jobs am Tag. Wenn es schlimmer wird auch fünf."

Keith Richards - Rolling Stone (DER SPIEGEL vom 2.11.1998)

988) "Aufrecht geht mir beizeiten, meine Brüder!"

Dr. Julius Leber - Sozialdemokrat und am 5.1.1945 hingerichteter Widerstandskämpfer gegen die Nazi-Verbrecher

989) "Wer zu und (den Sozialdemokraten) kommt, wer mit uns kämpfen will, der hat keinen Vorteil zu erwarten, sondern nur Nachteile, wer in unseren Kreis kommt, der muß zahlen, arbeiten, leiden."

Karl Julius Vahlteich - SPD-Abgeordneter am 6.3.1880 im Reichstag

990) "Niemand kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon."

Jesus Christus - Bergpredigt (Matthäus 6, 24)

991) "Widerstand meint Kampf gegen staatliches Unrecht. Voraussetzung dafür ist, daß der Staat nicht höchster Wert ist, sondern daß Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung gewogen und möglicherweise zu leicht befunden werden können."

Fritz Bauer - Generalstaatsanwalt in Frankfurt am Main, hervorragender Jurist, Jude, sorgte für die Enttarnung des Massenmörders Adolf Eichmann, wollte die hochkarätigen Mitwisser (Oberlandesgerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte) der Massentötung von Behinderten vor Gericht stellen, wurde vermutlich (in ähnlicher Weise wie Uwe Barschel) ermordet.

992) "Die Deutschen müssen sich fragen, ob die Menschenrechte in unserem Land tatsächlich den Stellenwert haben, der ihnen nach unserer Verfassung und der Überzeugung aller Demokraten gebührt."

Wolfgang Thierse - Bundestagspräsident

993) "Die heutige politische Justiz judiziert aus dem gleichen gebrochenen Rückgrat heraus, aus dem das Sondergerichtswesen (Hitlers) zu erklären ist."

Dr. h.c. Max Güde ehemals Generalbundesanwalt

994) "Nicht die Politik verdirbt den Charakter, sondern ein verdorbener Charakter verdirbt die Politik."

Julius Raab - österreichischer Politiker (1891 - 1964)

995) "Wenn ihr in Rente geht, dann habt ihr solch einen krummen Rücken, daß ihr euch selber einen blasen könnt!"

Horst Schimanski - Tatort-Kommissar a.D.

996) "Für den Richter ist der Hang nach oben auch eine Form der Käuflichkeit - und zwar die schlimmste."

Alexis de Tocqueville

997) "Die Kirche muß kämpfen. Aber nicht mehr der Kommunismus ist der Feind, sondern geheimbündlerische Logen und Orden..."

Leoluca Orlando - Bürgermeister von Palermo und Nummer eins auf der Todesliste der Cosa Nostra

998) "Ich halte das Wort von der Staatsanwaltschaft als der objektivsten Behörde der Welt für eine maßlose Übertreibung und Herabsetzung aller anderen ... Staatsbehörden."

Professor Dr. Heribert Ostendorf - Generalstaatsanwalt a.D.

999) "Wer mistet endlich unseren Saustall Justiz aus?"

BILD - Zeitung vom 28.1.1994

1000) "Haltet immer ein Stück Abstand zur akademischen Sozialisation"

Schneider-Raue im "Handbuch des Journalismus"



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1 Kommentar:

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